Irgendwann im Herbst, kurz vor Anpfiff, stehen wir wieder an der Brüstung der Club Lounge und schauen auf den Rasen. Lichter. Fangesänge. Der Geruch von Stadionwurst und frisch gemähtem Gras.

Das ist das Achteck. Das Max Morlock Stadion. Nürnberg.

Und für uns ist es – ehrlich gesagt – so etwas wie ein zweites Zuhause geworden.


Ein Tisch der mehr ist als ein Tisch

Wir haben einen Tisch in der Club Lounge. Das klingt nach Sponsoring, nach Repräsentationspflicht, nach steif gekleideten Menschen die Visitenkarten tauschen.

So ist es nicht.

Was dort passiert, ist schwer zu beschreiben wenn man es nicht kennt. Links sitzt ein Handwerksunternehmer aus dem Umland der seit zwanzig Jahren dieselbe Loge hat. Rechts ein Gründer den wir vor zwei Jahren über eine gemeinsame App-Entwicklung kennengelernt haben. Am Nebentisch ein Partner den wir schon so lange kennen, dass wir eigentlich kein Meeting mehr brauchen – ein Blick reicht.

Das ist der Kreis den das Achteck schafft. Kein Netzwerkevent mit Badge und Programm. Kein LinkedIn-Gespräch das sich in die Länge zieht. Einfach Menschen die sich kennen, die sich regelmäßig sehen, und die irgendwann anfangen sich zu vertrauen.


Vertrauen entsteht nicht im Pitch

Wir sind ein Software-Unternehmen. Unsere Kunden geben uns Einblick in ihre Prozesse, ihre Schwachstellen, manchmal ihre Existenzgrundlage. Das verlangt mehr als eine gute Referenzliste.

Das verlangt Vertrauen.

Und Vertrauen entsteht nicht im Pitch-Deck. Es entsteht wenn man sich in einem anderen Kontext begegnet. Wenn man gemeinsam über ein Tor jubelt. Wenn man beim Halbzeitbier merkt dass man eigentlich dieselben Werte hat. Wenn man nach dem Spiel zusammen ins Verzweifeln gerät und trotzdem lacht.

Viele unserer wichtigsten Kundenbeziehungen haben im Achteck begonnen. Nicht weil jemand ein Projekt beauftragt hat. Sondern weil jemand einfach fragte: „Was macht ihr eigentlich genau?”


Verwurzelt in Nürnberg

Codersgarden ist kein anonymes Remote-Unternehmen das irgendwo im Internet existiert. Wir kommen aus der Region. Wir arbeiten für Unternehmen aus der Region. Und wir bleiben – auch wenn es irgendwo leichter wäre.

Das Achteck ist unser Ausdruck davon. Ein Bekenntnis zu Nürnberg. Zur Community. Zu echten Beziehungen statt digitaler Vernetzung.

Der Glubb ist dabei mehr als ein Fußballverein. Er ist ein Gefühl von Zusammengehörigkeit das Branchen, Unternehmensgrößen und Lebensläufe überbrückt. An Spieltagen sitzen Tischler neben Unternehmensberatern, Gastronomen neben Entwicklern. Jeder ist gleich weit vom Tor entfernt.


Was wir dort nicht tun

Wir pitchen nicht. Wir verteilen keine Flyer. Wir machen keine Präsentationen.

Wer uns kennenlernen will, lernt uns dort so kennen wie wir wirklich sind: entspannt, direkt, mit einem Bier in der Hand und einer echten Meinung zu allem was gerade los ist.

Wenn daraus eine Zusammenarbeit entsteht, freuen wir uns. Wenn nicht, war es trotzdem ein guter Abend.


Nächste Heimspiele

Wenn Sie in der Nürnberger Tech- oder Business-Community unterwegs sind und irgendwann beim nächsten Heimspiel vorbeischauen möchten – melden Sie sich einfach. Der Tisch hat Platz.

Und wer weiß. Vielleicht wird das Achteck auch für Sie irgendwann Wohnzimmer.